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Familienunternehmen handeln antizyklisch

Viele Familienunternehmen haben die Krise erfolgreich gemeistert. Ihr Erfolgsrezept: antizyklisches Verhalten. Das sei das Ergebnis einer Studie der Handelshochschule Leipzig unter 175 eigentümergeführten Unternehmen, berichtet das Magazin impulse.
Demnach haben Familienunternehmen eine andere Auffassung vom Erfolg als etwa börsennotierte Unternehmen: Für sie sei die langfristige Sicherung des Unternehmens entscheidend. Schließlich solle die nächste Generation auch noch etwas vom Unternehmen haben. Der Studie zufolge erwirtschafteten 70 Prozent der Familienunternehmen in den Krisenjahren eine positive Rendite. Jeder vierte Unternehmer habe sein Kapital sogar mit jährlich sechs Prozent verzinsen können. Nur ein Drittel der Betriebe habe Mitarbeiter entlassen müssen – bei Konzernen sei der Abbau größer. 22 Prozent der befragten Unternehmen wolle sogar Personal einstellen.  Studienleiter Torsten Wulf: "In guten Zeiten sind diese Unternehmen bereit, auf Wachstumsschritte zu verzichten, um sich einen Speckmantel für schlechte Jahre anzulegen. Dieses antizyklische Verhalten zahlt sich aus."

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