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Service: Diese Sicherheiten akzeptiert die Bank

Um einen Kredit gewähren zu können, braucht die Bank Sicherheiten. Doch nicht alle Sicherheiten, die der Kreditnehmer mitbringt, sind gute Sicherheiten – und nicht alle Sicherheiten, die die Bank gerne hätte, sollte der Firmenkunde einsetzen. Für die Besicherung von Firmenkrediten gibt es folgende Möglichkeiten:

-Guthaben bei Banken und Bausparkassen
-Lebensversicherungen mit Rückkaufswert
-Festverzinsliche Wertpapiere, Investmentanteile und Aktien
-Immobilien
-Bürgschaften von Personen mit guter Bonität
-Bürgschaften öffentlich-rechtlicher Bürgschaftsbanken

Akzeptiert werden auch:

-Maschinen
-Fahrzeuge

Zusätzlich berücksichtigt werden manchmal auch folgende "Not"-Sicherheiten:

-Kundenforderungen
-Einrichtungen
-Warenbestände

In der Regel bewertet die Bank die gestellten Sicherheiten nicht nach dem aktuellen Zeitwert, sondern nach dem so genannten Beleihungswert. Dieser kann deutlich unter dem eigentlichen Wert liegen. Von diesem Beleihungswert zieht die Bank dann noch einmal einen Sicherheitsabschlag ab, der das jeweilige Verwertungsrisiko der Sicherheiten berücksichtigt. Daraus ergibt sich die Beleihungsgrenze, bis zu der die Bank eine Sicherheit bewertet. So werden z.B. Investmentanteile in der Regel bis zu 80 Prozent des Rücknahmepreises beliehen, Aktien bis zu 60 Prozent des Kurswertes. Maschinen und Fahrzeuge beleihen die Banken meist bis zu 50 Prozent.
Offene Kundenforderungen, Warenlager und Einrichtungen werden häufig nur als zusätzliche Sicherheit genommen, aber nicht bewertet. Die Beleihungsgrenze für Immobilien liegt zwischen 50 bis 80 Prozent des Beleihungswertes. Auch dieser liegt in der Regel deutlich unter dem Verkehrswert der Immobilie. Hinzu kommt, dass im Rang vorstehende Rechte wie andere Grundschulden abgezogen werden.
Bürgschaften der Bürgschaftsbanken werden voll angerechnet.

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