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Neun von zehn Exporteuren würden Hermesdeckungen empfehlen

Exportkreditgarantien (Hermesdeckungen) schützen vor Zahlungsausfällen im Exportgeschäft. Einzelne Geschäfte sind nach Ansicht der Exporteure ohne sie kaum zu realisieren. Das zeigt eine Umfrage der Euler Hermes Kreditversicherungs-AG unter mehr als 500 Unternehmen, die innerhalb der vergangenen drei Jahre Hermesdeckungen für ihr Exportgeschäft eingesetzt haben. Demnach sind 93 Prozent der Befragten mit den Hermesdeckungen insgesamt zufrieden. 90 Prozent würden sie weiterempfehlen. 80 Prozent der Exporteure würden erneut Exportkreditgarantien nutzen. Euler Hermes erwartet zukünftig seitens der Exportwirtschaft einen höheren Bedarf, da die Finanzkrise die Risikowahrnehmung verschärft habe - Hermesdeckungen seien häufig eine Voraussetzung, damit Banken Exportgeschäfte refinanzieren. Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Die Befragten wünschen sich, dass die Prozesse bei den Exportkreditgarantien schneller und transparenter erfolgen. Laut Euler Hermes sind hier bereits erste Schritte erfolgt: Im Januar 2011 sei "Finanzkreditdeckungexpress" eingeführt worden. Außerdem gebe es inzwischen ein elektronisches Antragsformular mit Assistenzfeldern. Exportkreditgarantien (Hermesdeckungen) sind seit 1949 ein wichtiges Instrument der staatlichen Außenwirtschaftsförderung in Deutschland. Das Ziel des Instrumentes: Der Schutz vor Zahlungsausfällen bei der Lieferung in schwierige und risikoreiche Märkte. Die Bundesregierung hat das Management der Exportkreditgarantien einem unabhängigen Mandatarkonsortium aus Euler Hermes Kreditversicherungs-AG und PricewaterhouseCoopers AG WPG übertragen. Im vergangenen Jahr wurden laut Euler Hermes Exportgeschäfte mit einem Volumen von 32,5 Milliarden Euro mit Hermesdeckungen gefördert.

PM Euler-Hermes | 13.05.2011 | drucken | Ganzer Artikel hier

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