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Programmmix zur KWK-Förderung in NRW

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat angekündigt, in Verbindung mit dem Haushalt 2013 bestimmte Förderprogramme u. a. für die Kraft-Wärme-Kopplung umzustellen und auf die NRW.Bank zu verlagern. Das NRW-Umweltministerium will einen Fonds zur KWK-Förderung implementieren. Dieser soll dann durch die NRW.Bank verwaltet werden, die dann auch Kredite daraus vergibt. Zur Fondsbestückung sind 40 Millionen Euro vorgesehen, wovon 20 Millionen Euro aus EU-Geldern kommen. In Verbindung mit dem Koalitionsvertrag ist vereinbart worden, dass die nationale Förderung nicht aus dem Landeshaushalt sondern aus Mitteln der NRW.Bank bereitgestellt werden soll. Dies würde den Landeshaushalt um 20 Millionen Euro erleichtern. Völlig unabhängig von diesem Prozess hat das Ministerium ein KWK-Zuschussprogramm erarbeitet. Zum Start bedarf es nur noch der Bestätigung durch die EU-Kommission. Auch werden die Programme, die in Teilbereichen eine KWK-Förderung vorsehen, planmäßig fortgesetzt. Dies betreffe z. B. das Progres-Programm (Bereich Markteinführung). Es werde kein Programm gestoppt werden. Angestrebt in NRW werde ein vernünftiger Mix aus Zuschuss- und Kreditangeboten, so die NRW-Landesregierung.

ZfK, 05.09.2012 | drucken | Ganzer Artikel hier

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