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Technik nutzen statt besitzen

Existenzgründer geben eine Menge Geld für IT aus. Technik-Leasing kann Kosten verringern und Ausgaben kalkulierbarer machen. Denn nach wenigen Jahren ist die Technik oft schon wieder veraltet. Kosten für Rechner, Bildschirme und die passende Software, Telefone, Drucker und Zubehör summieren sich für Unternehmensgründer schnell zu einem beachtlichen Betrag. Allein für die technische Grundausstattung rechnen Experten mit bis zu 20 Prozent der gesamten Investitionskosten. Und brauchen Gründer neben der gängigen Bürosoftware spezielle Programme, etwa für Grafik oder Architektur, können sich die Kosten auf einen Schlag verdoppeln. Im Jahr 2010 wagten laut KfW-Gründungsmonitor 936.000 Personen in Deutschland den Schritt in die Selbstständigkeit. Das größte Problem ist meist akuter Geldmangel. Unter den Gründern, die an der KfW-Umfrage teilnahmen, gab zudem jeder vierte mit Finanzierungsschwierigkeiten an, einen gewünschten Bankkredit nicht erhalten zu haben. Deshalb raten Experten, die nötige Kreditsumme durch IT-Leasing zu verringern. Durch das Leasen der IT muss der Gründer nur noch eine geringere Kreditsumme beantragen was die Chancen erhöht, die nötigen Mittel zu erhalten. Und selbst wenn der Gründer genug eigenes Kapital hat, kann eine alternative Finanzierung lohnen. Denn Unternehmen wachsen in den ersten Jahren nach der Gründung besonders stark. Kauft der Chef die IT, muss er für jeden weiteren Mitarbeiter neue Geräte und Nutzungslizenzen erwerben, die tatsächlichen Kosten sind deshalb oft gar nicht absehbar. Gründer sollten außerdem bedenken, wie schnell sich Technik und Software weiterentwickeln. " Die Anforderungen an die Unternehmens-IT ist einem ständigen Wandel unterworfen – wer heute Hard- und Software einkauft, läuft Gefahr schon in ein paar Jahren auf veralteter Technik zu sitzen, meint der Hürther Finanzierungsexperte und Chef der AKIS-GmbH Guido Mumm. Die Alternative heißt nutzen statt besitzen. Der Softwaremarkt bietet dazu Modelle wie Software-as-a-Service (SaaS): In dem Fall zahlen Nutzer eine meist monatlich angesetzte Gebühr an den Hersteller, der dafür Software und IT-Infrastruktur online zur Verfügung stellt. Von Basisfunktionen wie Office-Anwendungen oder E-Mail-Programmen bis hin zu branchenspezifischer Spezialsoftware können Unternehmen passende Programme wählen und entsprechend ihrer Anforderungen oder Mitarbeiterzahlen nutzen. Auch bei der Hardware lohnt es sich Alternativen zum Technikkauf durchzurechnen. "Leasingfinanzierung in diesem Bereich schont gerade in den ersten Jahren knappe Budgets", so Guido Mumm. Sein Unternehmen, die AKIS-GmbH, bietet als exklusiver Partner der Deutschen Leasing AG, maßgeschneiderte IT-Finanzierungskonzepte, gerade auch für KMU und Existenzgründer. „Letztere haben es häufig schwer, Kredite zu bekommen und müssen auch deshalb auf alternative Finanzierungsformen zurückgreifen“, weiß Mumm aus Erfahrung. „Nicht selten machen die IT-Anschaffungskosten bei Neugründungen um die 20 Prozent der Gesamtinvestitionen aus – hier helfen Leasingmodelle die hohen Einmalzahlungen zu vermeiden. Darüberhinaus lässt sich Leasing häufig mit der Inanspruchnahme staatlicher Fördermittel verknüpfen. "Wir prüfen für Interessenten, ob sie die Förderkriterien erfüllen. Wenn eine Gründung förderfähig ist, schlägt sich das in der Regel auch in besonders günstigen Leasingkonditionen nieder, so Mumm weiter.

n. FTD | 01.10.2011 | drucken | Ganzer Artikel hier

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