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Regierung will Firmen 2012 mit 430 Millionen Euro fördern

Für das Jahr 2012 will die Bundesregierung 430 Millionen Euro aus dem ERP-Sondervermögen zur Wirtschaftsförderung bereitstellen. Den entsprechenden Entwurf eines Gesetzes über die Feststellung des Wirtschaftsplans des ERP-Sondervermögens für das Jahr 2012 habe die Bundesregierung vorgelegt, berichtet der Deutsche Bundestag. Dabei handele es sich unter anderem um Finanzierungshilfen zur Unterstützung von Unternehmen und um Exportförderungen. Außerdem sollen Unternehmen und Angehörige freier Berufe demnach zinsgünstige Finanzierungen mit einem Volumen von 6,67 Milliarden Euro erhalten. Damit ist die Förderbereitschaft der Regierung leicht gestiegen: 2011 hatte sie aus dem ERP-Sondervermögen 413 Millionen Euro für die Wirtschaftsförderung bereitgestellt, während Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Angehörige freier Berufe 2011 über zinsgünstige Darlehen und Beteiligungskapital von insgesamt rund vier Milliarden Euro verfügen konnten. Das European Recovery Program (engl.: Europäisches Wiederaufbauprogramm) bezeichnet Sondervermögen, das vom Bund verwaltet wird. Es wurde ursprünglich auf Grundlage des Marshallplanes zur Verfügung gestellt. Das Vermögen wird heute zur Wirtschaftsförderung in Deutschland und der deutschen Entwicklungshilfe genutzt und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie verwaltet. Die Mittel werden über die KfW-Bankengruppe zur Verfügung stellt, meistens als Kredite. Die Vorteile von ERP-Krediten sind in der Regel: günstige Zinsen, lange Laufzeiten, der Verzicht auf Tilgungsleistungen in den ersten Jahren sowie eine jederzeitige Rückzahlungsmöglichkeit.

Mittelstand-Direkt | 14.10.2011 | drucken | Ganzer Artikel hier

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